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Mobile Theatergruppe: Schüler sprechen auch „Problem-Themen“ an – Alkoholmissbrauch, Mobbing und Gew |
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Der Fachbereich Jugendhilfe und Beschäftigungsförderung hat vor einiger Zeit eine mobile Theatergruppe aus Schülerinnen und Schülern gegründet, die erstmals im KREVITAL im Rahmen einer Veranstaltung für Jugendliche und deren Eltern ein kurzes Theaterstück zum Thema „Alkoholmissbrauch von Jugendlichen" aufführte. Aus dieser Gruppe ist mittlerweile eine „feste Einrichtung" geworden, die auf ihren Spielplan jetzt auch Stücke zu unterschiedlichen Themen wie beispielsweise „Gesundheit" oder „Gewalt" gesetzt hat. Die mobile Form kann an Schulen und bei unterschiedlichen Veranstaltungen eingesetzt werden.
Entwickelt hat sich dieses mobile Theater aus der „Chaos-TG", der Theatergruppe des Fachbereichs Jugend. Die hatte ihren Stützpunkt in der Jugendkulturwerkstatt „JUKS" in der Fabrik Heeder, wo auch heute noch geprobt wird. Doch die dahinter stehende Konzeption und Strategie hat sich geändert. „Auf den Handlungsfeldern des Jugendamtes soll diese Gruppe in Zukunft kleine Stücke und Szenen entwickeln und damit eine zu theorielastige Auseinandersetzung bei öffentlichen Veranstaltungen des Fachbereichs vermeiden helfen", betont der Abteilungsleiter Jugend im Fachbereich, Norbert Axnick.
Beim ersten Auftritt hat sich dieses veränderte Konzept bewährt. Mit einer kurzen Szenenfolge zum Thema „Alkoholmissbrauch von Jugendlichen" trat die Gruppe im KREVITAL auf. Das Publikum bestand aus den minderjährigen Jugendlichen, die der Polizei und dem Fachbereich an den Karnevalstagen als Alkoholkonsumenten aufgefallen waren. Gemeinsam mit ihren Eltern besuchten sie diese Veranstaltung, um sich über die Gefahren des Alkoholmissbrauchs aufklären zu lassen. Dabei beeindruckte die junge Theatergruppe nicht nur mit ihren vier kurzen Szenen, die das Thema einleiteten, sie beteiligten sich hinterher auch an der Diskussion.
Axnick und die Theatergruppe können sich vorstellen, dass sie in Zukunft kleine Theaterszenen zu Themen aus den Handlungsfeldern der Jugendhilfe wie Ideologie, Gesundheit, Sex, Gewalt, Medien vorbereiten und dann beispielsweise in Schulen und Jugendeinrichtungen umsetzen. Nach den großen Ferien soll das beispielsweise zum Thema „Mobbing" an der Kaufmannsschule umgesetzt werden. Bis dahin haben die Schüler Helen, Annabell, Jonas und Lukas noch reichlich mit der Vorbereitung zu tun. Die 16- bis 17-jährigen Schüler suchen daher noch weitere Mitspieler, die ins Team passen. Anmelden können sich interessierte Schüler bei Katharina Pyka (E-mail:
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) Telefon 02151 863284.◄
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